Mario Barth bricht Rekord in der Comedyszene! An diesem Wochenende war es endlich so weit. Meine Freundin und ich machten uns auf ins Olympastadion Berlin. Mario Barth hat die meisten Menschen zu einer Comedy-Veranstaltung eines Einzel-Künstlers gebracht.
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Bisher hielt den Rekord ein englischer Comedian, der mal 35.000 Zuschauer hatte. Mario Barth hat das erfahren und in der Manier einer berliner Großschnauze gesagt: “Dat kann ick besser!” Gleichzeitig wollte er damit beweisen, dass die Deutschen wunderbare Fans sind und sich ebenso gut verhalten können.
Stattgefunden hat das ganze im Berliner Olympiastadion in das bei einem Fussballspiel 75.000 Zuschauer passen. Die Wolken über dem Stadion sahen zwar teilweise bedrohlich nach Regen aus aber das Wetter meinte es gut mit den Fans.
Als Support für Mario standen Culcha Candela und ein ominöser Special Guest auf der Bühne. Zunächst heizten Culcha Candela den Zuschauern gut ein mit ihren Sommer- und gute Launehits. Und dann wurde das Rätsel um den Special Guest aufgelöst: Bei einer Kneipentour mit Silbermond wettete die Band, dass Mario das Olympiastadion nicht voll bekommen würde. Sollte die Band verlieren, treten sie im Olympiastadion auf und Mario darf bestimmen, was die Band zum besten geben soll. Folgende Lieder bekamen die Zuschauer zu hören: Wolfgang Petry – Wahnsinn, Opus – Life is Life, Modern Talking – Cherry Cherry Lady, De Randfichten – Holzmichl, The White Stripes – Seven Nation Army, Queen – We will rock you, Andreas von Silbermond – Lied mit nur einem Accord. Die Band löste den Einsatz mit viel Humor ein und hat den Auftritt trotz ungewohnter Lieder gemeistert. Die Zuschauer gingen voll mit obwohl Steffi einige Textschwächen bei Cherry Cherry Lady oder Life is Life offenbarte.
Nun zum Meister himself: Mario Barth spielte sein altes Programm “Männer sind primitiv aber glücklich”. Den meisten Zuschauern war das Programm bekannt aber einige Stellen baute er um, so dass auch diese Zuschauer noch einige neue Lacher entdecken konnten. Wild gestikulierend tobte Mario über die Bühne und präsentierte sich in Höchstform vor einem sagenhaften Bühnenbild. Als Hintergrund sah man ein Nachbau vom Brandenburger Tor, das ähnlich verhüllt war wie der Reichstag damals von Christo. Bei so einer riesigen Location war es natürlich schwer von den letzten Plätzen den Protagonisten zu erkennen. Glücklicherweise gab es viele große Leinwände die den Künstler groß zeigten und somit allen Zuschauern einen guten Blick auf die Show ermöglichte.
Nach Beendigung seines Programms tauchte Mario auf einer kleinen Bühne inmitten der Fans auf und bedankte sich für den besten Tag in seinem Leben und gab eine kleine Vorschau auf sein neues Programm.
Als krönenden Abschluss einer gelungenen Show gab es ein wunderschönes Feuerwerk über dem Dach des Olympiastadions. Ich habe selten so ein schönes Feuerwerk gesehen und werde das sehr lange in Erinnerung behalten.
Alles in allem kann man sagen, dass Mario Barth ein einzigarter Künstler ist, der mal wieder voll überzeugen konnte und den Weltrekord verdient hat. Die Karte war ihr Geld wert und ich würde jederzeit wieder zu Mario Barth gehen.
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