Ich habe mir heute mal die Sun VirtualBox angesehen um ein Linux Betriebssystem in einer virtualisierten Umgebung auf meinem Windows PC nutzen zu können. Ich benutze Windows XP aber sofern mir bekannt ist, sind die Schritte in Vista die gleichen.
Die Software macht wirklich einen ausgereiften Eindruck. Nach meinen ersten Erfahrungen in Sachen Virtualisierung vor ein Paar Jahren mit VMWare habe ich nun die Sun VirtualBox empfohlen bekommen und bin vorerst überzeugt. Das Tool ist in minutenschnelle installiert. Wenn man nun schon ein Diskabbild des “virtuellen” Betriebssystems bereit hat, kann die Installation schon beginnen. Die folgenden Screenshots zeigen die Installation einer nicht so populären Linux Distribution – Fluxbuntu. Dieses System ist ein Ubuntu mit dem WindowManager Fluxbox, der sich durch sein leichtgewichtiges Wesen für ein virtuelles System eignet. Weiter zu den Screenshots …
So sieht die Oberfläche der Sun VirtualBox aus in der bereits eine virtuelle Maschine installiert ist (Ubuntu).
Nun folgen die Schritte zur Erstellung einer neuen virtuellen Maschine.
Hier soll man den Systemnamen und das Betriebssystem angeben.
Wieviel Arbeitsspeicher soll der virtuellen Maschine zur Verfügung stehen?
Eine bestehende Festplatte nutzen oder eine neue erzeugen?
Dynamisch wachsende Festplatte oder fixe Größe?
Wieviel Festplattenplatz soll die virtuelle Maschine einnehmen und wo liegt die Datei (.vdi) die die Daten beinhaltet?
Zusammenfassung der Konfiguration.
Nun wird die neue virtuelle Maschine in der Sun VirtualBox angezeigt. Vor dem Starten empfehle ich noch einige Änderungen an der virtuellen Maschine vorzunehmen.
Der Grafikspeicher sollte mindestens 40MB betragen. Damit kann auch übliche Auflösungen von 1280×1024 im virtuellen System einstellen.
Um das Betriebssystem in der virtuellen Maschine installieren zu können, muss man noch die Quelle der Installations-dateien angeben. In meinem Fall war das ein Image von Fluxbuntu.
Nun muss man die virtuelle Maschine nur noch starten und den Installations-anweisungen des Betriebssystems folgen.
Nach dem Aufsetzen des Betriebssystems, lohnt es sich eine sogenannte Gasterweiterung zu installieren. Diese Erweiterung vereinfacht das Wechseln zwischen realem und virtuellen System. Außerdem ist das Nutzen der Zwischen-ablage systemübergreifend möglich. Informationen zur Installation der Gasterweiterung findet ihr hier. Im Terminal kann man die Gasterweiterung mit dem Befehl sudo /media/cdrom0/VBoxLinuxAdditions-x86.run installieren.
Habt ihr auch so positive Erfahrungen mit der Sun VirtualBox gemacht oder eine gegenteilige Meinung? Oder kennt ihr vielleicht ein noch besseres Virtualisierungstool?


