Je länger wir hier in LA und vor allem auch in Rancho Cucamonga waren umso besser hat es uns hier gefallen. Die Leute hier sind sehr offen und super freundlich. Gestern Abend haben wir schon in unserer neuen Lieblings-Sushi-Bar tschüss gesagt und heute haben wir uns auch von sehr netten Griechen und unserer Freundin verabschiedet.
Da unser Flug erst um 20:30 geht haben wir noch den ganzen Tag um was zu unternehmen. Wir sind noch mal nach Venice gefahren und haben uns die Kanäle angeschaut, die Venice (Venedig) den Namen eingebracht haben. Es ist dort wirklich sehr ruhig und man sieht wunderschöne Häuschen direkt am Wasser. Wie wir so am Wasser laufen erzählt mir Janine wie sehr sie sich auf ihren Kater freut und schon begegnen wir einer Katze nach der anderen. Eine ist sogar so süß und läuft mit uns zusammen um einen ganzen Block am Kanal lang.
Nach unserem Venice Ausflug mussten wir uns von Holly, unserem Mietwagen, verabschieden. Die Rückgabe bei Alamo verlief problemlos und das Shuttle brachte uns direkt zum richtigen Terminal am Los Angeles International Airport.
Obwohl uns der Abschied von unserer Freunden hier recht schwer fiel, freuen wir uns riesig auf zu Hause. Good old Erkner wird uns in circa 20 Stunden wiederhaben.
P.S. Unsder Flug von Los Angeles nach London ist mit 45 minütiger Verspätung angekündigt. ;-(
Heute gibt es Cinnamon Rolls (Zimtrollen) zum Frühstück. Diese delikate Speise gibt es natürlich in einer Mall, der Ontario Mills. Das ist wirklich ein schönes Einkaufszentrum in dem es unter anderem auch Spielautomaten gibt. Da wir den Konkurrenzkampf nicht scheuen hieß es schnell Mash vs. Jnine auf dem Dance-Automaten. Nach einem engen Kopf-an-Kopf Rennen war aber bewiesen wer mehr Rhythmus im Blut hat: Mash!
Da es heute sehr heiß ist, chillen wir heute über den Tag und gehen heute Abend noch etwas trinken um unseren letzten Abend auszukosten und den Abschied gebührend vorzubereiten.
Zuvor verabschieden wir uns in der wundervollen Hondaya Sushi Bar. Das Personal kennt uns mittlerweile mit Namen und etwas Deutsch haben sie auch schon gelernt. Obwohl wir nicht sonderlich hungrig sind wird uns immer mehr aufgetischt, was wir überhaupt nicht bestellt haben. Glücklicherweise müssen wir das auch nicht bezahlen.
Danach geht es in eine Bar in der Victoria Gardens Mall. Wir nehmen ein Paar Drinks und fahren dann schon recht schnell nach Hause weil uns mal wieder die Müdigkeit überkam.
Mein Wunsch ist es mal einen Tag vor 9 Uhr vormittags an den Strand zu kommen, da die Wellen am Vormiitag größer sein sollen. Da uns der Strand in Laguna Beach am besten gefallen hat, geht es dort hin. Der Weg ist für uns auch 10 Minuten kürzer als nach Santa Monica und der Verkehr ist besser weil es über zwei Mautstraßen geht.
Leider Gottes stimmt das mit den größeren Wellen nicht. ;-( Da überhaupt kein Wind weht sind die Wellen sehr klein und das Wasser eher unspektakulär. Dafür ist das Wasser viel kühler als die Tage zuvor, was eine angenehme Abwechlsung zu der circa 37° heißen Hitze am Strand ist. Mittagessen gibt es heute am Strand. 3 Minuten vom Strand befindet sich eine Pizzeria die unser Essen zubereitet.
Nachdem dem langen Sonnenbad in Laguna Beach geht es erst nach Rancho Cucamonga und anschließend zu einem Freund nach Reseda in Hollywood. Der ist Grieche, heißt Toni, und bereitet uns das leckerste Essen das wir in Amerika hatten. Es gab eine Fetamischung in Blätterteig, Salat, Kalamari, Rib-Eye Steak, eine griechische Süßspeise und zum Abschluss selbstgemachten Vodka. Wir haben mal wieder viel zu viel gegessen aber es war einfach zu köstlich und die Gesellschaft war super angenehm. Der Gastgeber Toni ist begeisterter Angler und zeigte uns Bilder von seinen schönsten Fängen. In diesem Zusammenhang lernen wir, dass der Mahi Mahi ein grünlicher Fisch ist, der seine Farbe verliert sobald er tot ist. Na schon gewusst?
Heute gibt es das Free Pancake Breakfast im Hostelling International. Wir erwarten mittelprächtige Pancakes mit viel zu viel Sirup. Stattdessen finden wir eine große Küche vor in der viele Leute werkeln und garnieren. Wir wissen nicht, dass die Pancakes selbst zu machen sind. Aber wir stellen uns der Herausforderung
und kippen den fertig angmischten Teig auf die große Herdplatte und backen die leckersten Pancakes, die wir hier in Amerika bekommen sollten.
Nach der Stärkung machen wir einen Spaziergang durch das Gaslamp Quarter, dass zum historischen Stadtkern San Diegos gehört. Wir besichtigen kurz das Baseball Stadion (Petco Park), das sich nur zwei Blocks von unserem Hostel entfernt befindet. Unser erster Eindruck dieser sehr schönen Stadt festigt sich bei diesem Spaziergang. Die Häsuer sind hier gemauert, gut erhalten und schick anzusehen. Die Straßen sind sehr sauber und man sich kaum Obdachlose. Jeder Menge grüne Insel und Palmen lockern das Bild der bebauten Straßen auf.
Danach folgen wir dem Tipp unserer Freundin und besuchen die Insel Coronado, die sich direkt vor San Diego befindet. Wir überqueren die Bay Bridge und folgen dem Straßenverlauf und den anderen Autos. Plötzlich stehen wir vor einer Station, die einer Maut-Station ähnelt und darüber steht etwas wie NAVDS. Ohne jede Ahnung fragen wir den "Pförtner" was das hier ist und er verlangt sofort meinen Führerschein und meint ich solle umgehend wenden und die Militärbasis verlassen. *Puuh – nochmal entkommen* Jedenfalls sehen in Deutschland keine Pforten zu Militärgeländen so nett aus. Der Strand auf Coronado ist eher unspektakulär aber die Häuser an der Promenade sind umso schöner. Nervig ist allerdings der rege Flugverkehr der über den Strand hinweg zu Militärbasis geht.
Anschließend geht es in den Hafen nach San Diego wo der Flugzeugträger USS Midway liegt. Obwohl der Flugzeugtträger wirklich riesig ist, habe ich mir solch ein Schiff noch größer vorgestellt. Es ist wirklich beeindruckend auf welch kurzer Strecke die Jets starten und landen.
Gegenüber der USS MIdway befindet sich ein sehr schönes Fischrestaurant namens Fishmarket. Wir sitzen direkt am Wasser und essen gegrillten Lachs OH YES – IST DAS LEBEN SCHÖN! Nach dem Essen besichtigen wir noch einige Yachten im Hafen San Diegos. Und werden auf das Boot eines russischen Superreichen aufmerksam. Das Schiff kostet schlappe 147 Mio Dollar und wurde in Deutschland gebaut. Die Informationen erhalten wir von dem Engineer des Schiffes, der vor unserem Augen das Schiff verlässt.
Nun geht es auf den Heimweg nach Rancho Cucamonga. Unterwegs machen wir einen Stopp in Laguna Beach um uns dort den Sonnenuntergang anzusehen. Das ist wirklich etwas für Romantiker.
San Diego liegt circa 2 Stunden Autofahrt südlich von Rancho Cucamonga. Wir stehen schon sehr früh auf um zeitig dort zu sein und möglichst viel Zeit im SeaWorld verbringen zu können. Kurz vor 9 sind kommen wir in San Diego an und checken in unserem Hostel ein. Der erste Eindruck von dem Hostel ist: schräg aber schick! Die Wände sind sehr bunt bemalt aber es ist alles schön sauber. Wenige Minuten nach 10 Uhr sind wir im SeaWorld und bereit uns alle Shows anzusehen. Dazu gehören Sea Lion und Otter Show, Shark Encounter (der Hai-Tunnel), die Dolphin Show, die Pets Show, und die berühmte Shamu Show (Killerwal Show). Da wir von dem sehr schönen Park nicht genug bekommen können, nutzen wir noch ein Paar Fahrgeschäfte: die Wildwasserbahn, die Riesen-Wasserutsche und Wild Arctic. SeaWorld gefällt uns wirklich sehr gut und wir können den Besuch wirklich sehr empfehlen. Die 61$ Eintritt pro Person sind bestens investiert.
Da es Montag ist und ich mir gewünscht habe das Monday NIght Footballgame in einer Sportsbar zu sehen suchen wir uns eine Sportsbar. Glücklicherweise befindet sich eine sehr populäre Bar (thewiskeygirl.com) direkt gegenüber von unserem Hostel. Die Bar ist sehr voll weil ausgerechnet das Team von San Diego spielt. Wir nehmen ein Paar Drinks und sehen uns sowohl die amerikanischen Sportfans als auch das Spiel an.
Bisher trieben wir uns nur an den Stränden von Santa Monica und Venice rum. Aber unsere Freundin empfiehlt uns den Strand von Laguna Beach den wir heute besuchen. Der Weg dort hin führt über Mautstraßen die zur Abwechslung mal sehr leer sind und uns in knapp 45 Minuten zum Strand bringen.
Zu meiner großen Freude ist das Wasser recht wild und es schlagen mannshohe Wellen an den Strand. Die Wellen sind so groß, dass sich Janine erst nach kurzem Überreden ins Wasser traut. Die Strömungen des Wasser sollte man nicht unterschätzen aber mit der nötigen Vorsicht haben wir viel Spaß beim Tauchen und Mitgleiten in den Wellen. Diese großen Wellen eignen sich dann auch für den Einsatz des Boogie Boards, dass wir mit am Strand haben.
Am Nachmittag verlassen wir den Strand in Richtung Newport Beach und sehen uns dort den Sonnenuntergang am Strand an. Danach geht es weiter nach Long Beach, wo sich die Queen Mary I befindet. Wir besichtigen den ruhigen und schönen Hafen bevor es SeaFood bei Bubba Gump Shrimps zum Abendessen gibt.
Frühstück gibt es heute im International House of Pancakes bevor es zum Shopping in die Ontario Mills geht. Die Mall ist sehr nett angelegt und wir lassen wieder viel Geld in der Mall. Da Shopping bekanntlich sehr anstrengt und es heute sehr heiß ist gehen wir im Pool von den Vermietern unserer Freundin baden. So kommen wir zu einer schönen Abkühlung in der kalifornischen Sonne.
Heute Abend gehen wir aus in einen Club in Hollywood. Leider müssen wir mal wieder 1 Stunde Auto fahren bevor wir am Club sind. Die 20$ Eintritt schrecken uns zunächst ab aber dann stellen wir fest, dass der Club wirklich sehr cool ist. Dank der beiden süßen Damen an meiner Seite stehen wir nicht lange in der langen Schlange und werden nach kurzer Wartezeit vom Türsteher nach vorn geholt. Passend zu den 20$ Eintritt pro Person verlangt der Barkeeper von mir 20$ für eine Cola, ein Wasser und ein Vodka Cola von mir. Und dann wurde mir sofort wieder klar wo ich eigentlich bin: in Hollywood. Was gibt es zu den Leuten im Club zu sagen: Von schlank bis ganz dick gibt es alles! Eines hatten all die Damen gemein: wahnsinnig kurze Kleider! Leider sehen nur die wenigsten Mädels wirklich gut darin aus. Auffällig war, dass vor allem sehr füllige Frauen kurze Kleider tragen und diese auch hoch im Kurs der Männer standen. Man musste nicht lang um sich herumschauen um eine solcher Damen zu sehen, die von einem oder mehreren Kerlen angeflirtet wurde. Da die Clubs hier um 2 Uhr schließen und die Leute wirklich schnell rausbefördert werden, sind wir gegen 3 Uhr im Bett.
Heute waschen wir unsere Wäsche in einem typische amerikanischen Waschsalon. Es sind diese merküwrdigen Waschmaschinen, die bei uns sicher nicht erlaubt wären, da man sie während der Wäsche einfach öffnen kann. Nicht auszudenken wenn kleine Kinder …. *autsch*
Anschließend wollen wir in einen Wasserrutschenpark namens Raging Waters, der leider nicht geöffnet hat weil schon Off-Season ist. Das heißt der Park hat nur noch am Wochenende geöffnet. Enttäuscht verlassen wir den Eingang von Raging Waters und fahren nach Santa Monica an den Strand. Dort beweisen wir uns bei sehr windigen Wetter wieder was wir für Wasserratten sind und beobachten eine kuriose ja sogar sehr dumme Situation.
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Heute verlassen wir San Francisco wieder. Doch zuvor wollen wir noch die berühmte Crocket Street und die Twin Peaks besichtigen. Die Crocket Street ist eine sehr kurze Straße mit extremen Serpentinen. Läuft man die Treppe entlang der Straße runter ist man schneller als die Autos, die die Straße befahren.
Nun geht es zu den Twin Peaks. Das sind zwei Berge im Zentrum der Insel von denen aus man einen schönen Ausblick auf die Stadt hat. Wir machen noch ein Paar schöne Fotos und begeben uns nun auf den Highway No.1, der direkt an der Küste verläuft und uns wieder zurück nach Los Angeles bringt. Der Highway ist sehr kurvig und bietet tolle Aussichten auf kleine Buchten und schöne Strände. Wie machen einige Stopps um Fotos zu schießen bevor wir einen sehr schönen mit riesigen Wellen finden. Dort kann ich es mir nicht verkneifen baden zu gehen. Von San Francisco bis Santa Cruz ist der Highway wirklich wunderschön aber südlich von Santa Cruz ist die Fahrt nicht mehr so spektakulär wie vorher. Die Klippen am Straßenrand sind nicht mehr so tief und die Buchten nicht mehr wundervoll wie vorher. Nach über 13 Stunden Fahrt auf dem Highway kommen wir endlich zu Hause an.
Heute steht sehr viel auf unserem Plan. Zunächst besichtigen wir den, laut Reiseführer, größten innerstädtischen Park der Welt, den Golden Gate Park. Am Park-Eingang liegen bereits viele Obdachlose und auch nach einigen Minuten Laufen sehen wir viele Obdachlose im Park. Ein Paar Schritte später sieht man scheinbar wohlhabende Leute Tennis spielen. Das verdeutlicht wieder den Kontrast zwischen den Reichen und den Leuten die hier nichts haben. Noch ein Paar Schritte weiter sehen wir Leute die Lawn Bowling spielen. Das Spiel würde ich als Curling auf Rasen beschreiben und nach einigen Minuten Zusehen erklärte uns einer der Spieler, dass das die US Open sind und Spieler aus Neuseeland, Japan und weiteren Ländern um den Titel spielen.
Danach verlassen wir den Park in Richtung Golden Gate Bridge. Auf dem Weg sehen wir sehr schöne Häuser, die eher unseren Vorstellung vom schönen Amerika entsprechen. Wir landen am Yacht Hafen und laufen am Strand der San Francisco Bay in Richtung der berühmten Brücke. Auf dem Weg treffen wir einen Dog Walker der die Hunde der wohlhabenden Leute ausführt und ihnen die Bewegung verschafft, die diese großen schönen Hunde benötigen. Möchte man als Hundebesitzer wirklich jemand anderen die Aufgabe übergeben und seinen Hund dann nur fertig und schlafend zu Hause erleben!?
Nun sind wir an der Golden Gate Bridge und machen einige Fotos von dem beeindruckenden Bauwerk hinter der sich unserer Meinung nach auch die nicht so berühmte Bay Bridge nicht verstecken braucht.
Wir begeben uns nun in Richtung Pier 39 weil am frühen Nachmittag unser Boot nach Alctraz fährt. Wir schauen uns noch die Seehunde am Pier an und lauschen den Liedern die sie zu singen scheinen.
Vom Pier 33 geht unser Boot nach Alcatraz und die Fahrt bietet uns nochmal eine neue Perspektive auf die Stadt San Francisco und die Golden Gate Bridge. Das Wetter spielt glücklicherweise mit und beschert uns Sonnenschein.
Auf Alcatraz angekommen werden wir von einem Park-Ranger empfangen und beginnen berühmte Audio Tour in den Gefängnismauern. Die Audio Tour ist wirklich sehr empfehlenswert und es gibt schon ein besonderes Feeling wenn man weiß, dass ehemalige Gefangene und Wärter den die Audio Tour sprechen.
Cable Car
China Town
Sushi / House of Nanking
Taxi zu Ellis ST