Letzte Woche wurde ich spontan von einer Kommilitonin zu einem Vortrag zweier Musikstudenten geschleppt, die etwas sehr tolles entwickelt hatten. Auf dem Weg dorthin beschrieb sie, dass die beiden Amerikaner einen Tisch mit einer Multitouch-Oberfläche gebaut hatten auf dem man mit Hilfe der Hände Musik machen kann. Idee des Ganzes ist es intuitiv Musik machen zu können ohne die klassische Hürde zu haben ein kompliziertes Instrument lernen zu müssen.
Als wir in dem völlig überfüllten (und kleinen) Raum ankamen verbreitete sich schon ein wenig Faszination, denn in der Mitte des abgedunkelten Raums stand der besagte Tisch. Die beiden Entwickler waren gerade dabei die Steuerung des Tisches zu kalibrieren und tippten eine Reihe von kleinen Kreuzen an. Diese Prozedur wiederholte sich einige Male und dann ging es ans Eingemachte.
Die Beiden (Jordan und Owen) stellten zunächst die Entwicklung des Tisches, also die Hardware, vor. Überraschend war, dass kein Teil der verwendeten Hardware etwas Super-Außergewöhnliches war. Sie nahmen ein Beamer, ein PS3 Kamera, einige Infrarot LEDs, eine Plexiglasscheibe und ein Gestell. Vom Prototyp bis zur leicht transportablen Version von heute vergingen eineinhalb Jahre.
Anschließend wurde die darunterliegende Software vorgestellt. Die Jungs kombinierten Processing, Reaktor, Java Programme und ein Open-Source Framework zur Form und Positionsbestimmung. Interessanterweise studieren die beiden Musik und haben sich nebenbei die nötigen Programmierkenntnisse angeeignet was ich beachtlich finde!
Also schaut euch Brick mal an!


